Was sollte ich über den Badmintonsport wissen?

Geschichte des Badminton

Das Federballspiel selbst gibt es seit ca. 2.000 Jahren. Forscher fanden Höhlenzeichnungen, die belegen, dass in Indien in dieser Zeit schon Federball gespielt wurde. In den Hochkulturen Asiens und im Mexiko der Azteken wurden ebenfalls ähnliche Spiele gespielt. Doch Ende des 19. Jahrhunderts waren es die Engländer, die Badminton für sich entdeckten. Sie sind auch für die Namensgebung verantwortlich. Eine Gruppe englischer Offiziere hat in Indien den Einheimischen bei einem Spiel namens Poona zugesehen. Die Einheimischen schossen einen mit Federn geschmückten Ball mit Geräten durch die Luft. Den englischen Offizieren gefiel das Spiel, und brachten es mit nach Europa.
Der Austragungsort der ersten Wettkämpfe in Europa war auf dem Landsitz des Duke of Beaufort in Gloucestershire. Die Wettkämpfe fanden im Badminton House statt, daher auch der Name der Sportart. Die Engländer waren es auch, die 1893 den ersten Badminton-Verband gründeten und den Sport in Großbritannien populär machten. Der Bekanntheitsgrad von Badminton in der Welt stieg jedoch erst nach dem zweiten Weltkrieg an. Seitdem wurde der Sport immer populärer und ist seit 1992 eine olypmpische Disziplin. In Deutschland gehört Badminton zu den neuen Trend-Sportarten.